Dies ist die Originalseite des Entdeckers und Entwicklers der Quantum Logic Medicine
Prof. Dr. med. Walter Köster

Aktuelles zum Thema Quantenlogische Medizin NEU! Walter Köster Webinar am 17.12.2022: „Von den Symptomen zur Arznei 2Aktuelles zum Thema Quantenlogische Medizin

SILICEA TERRA (SIL)

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SIL hat feste Überzeugungen, aber es bringt sie nicht heraus. Sie bleiben bei ihm wie andere Geschehen, die eigentlich nach außen ausgedrückt und „öffentlich“ werden wollen, latent „wie eine Blase unter der Haut“ verborgen.

Wegen dieser ausgeprägten Tendenz zu Latenz meidet SIL eine direkte Ansprache, insbesondere die mit einer übergeordnet auftretenden Person wie dem Arzt. Stattdessen kommuniziert SIL indirekt über Dritte, Vertraute. Diese seltsam latente Art zeigt sich in allen Äußerungen von SIL. Wobei Sie nicht erwarten sollten, dass Äußerungen von SIL deutlich hervorquellen. SIL will seine eigene Struktur latent halten und produziert möglichst unauffällig an verborgenen Stellen. Es schwitzt zum Beispiel an Stellen, wo man den Schweiß nicht gleich bemerkt, an den Füßen oder dem Rücken.

Auch der Bezug zum Mond als dem indirekten Licht, zeigt die zentrale Bedeutung des Indirekten, über einen Zweiten vermittelten Zugangs, wie den der Mutter beim Arzt.

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Irgendwann werden Indirektheit (A) und Hülle (A) zur Last. Symptome des Zerreißens weisen auf die Freiheit des komplementären Gegenübers hin, wie die Direktheit des Barfußlaufens.

Da SIL direkte Äußerungen geradeheraus kaum von sich gibt, hängt es selbst vital vom Fluss der unscheinbaren, latenten Äußerungen ab. Sie sind sein Ventil und Ausdruck. Das erklärt die vielfältige Beobachtung, dass es irgendwelchen Blockaden oder „Unterdrückungen“ auch noch der banalsten Äußerungen wie des Schweißes nicht gewachsen ist und auf sie mit schwerer Krankheit reagiert.

Der Schweiß selbst kann aashaft übelriechen und fressend zerstören – schwitzt er doch konzentriert heraus, was der Patient sonst einhält. Der Schweiß wird noch ausgeprägter, wenn SIL durch eine unkontrollierte Äußerung in Unruhe gerät: Nichts soll unkontrolliert nach außen dringen. Die eigene Position soll hintergründig versteckt erhalten bleiben, Abgaben geschehen eher heimlich, schleichend und nicht öffentlich.

Schleichendes Abgeben kennzeichnet SIL, wo auch immer Sie hinschauen. Neben dem Schweiß treffen Sie auf übelriechende Ausflüsse und Eiterungen, zum Beispiel anal, bronchial oder aus dem Ohr. Auch alte Narben können betroffen sein. Typisch für SIL ist der protrahierte, meist schmerzlose Verlauf. Nicht selten nimmt der Patient solch übelriechende, jauchige Flüsse über Monate stillschweigend hin, und der Arzt stößt ganz unerwartet bei der Untersuchung
auf sie (WK). Da ist es nur zu verständlich, dass Fisteln als konkret ausgebildete Ersatzwege nach außen ein Merkmal von SIL sind.

Auch Ausschläge sind Ausdrücke – auch sie erscheinen bei SIL typischerweise dorsal, schlagen also nicht nach vorn, sondern nach hinten aus. Warzen und Fibrome wachsen am Rücken – wo sonst bei SIL?!

Der direkte Ausdruck nach vorn oder „geradeheraus“ statt nur heimlich nach dorsal – er ist bei SIL gehemmt! Es positioniert sich nicht animalisch. Kein Wunder, dass Organe des Behauptens der eigenen Position wie Nägel („Krallen“), Haare („Haare aufrichten“) und Zähne bei SIL derart typisch befallen sind, dass SIL selbst in den ungenauen Naturheilverfahren bei Diagnosen wie Nagelwachstumsstörung und Haarausfall eingesetzt wird. Selbst das Stillen – als Positionierung gegenüber einem anderen, dem Säugling – verunsichert SIL.

Dabei ist der Bedarf an sinnlich gespürter, echter Positionierung durchaus vorhanden, wie das Verlangen nach barfuß Gehen zeigt. Das ist verständlich bei dem ausgeprägten Verlust an Körpergefühl (Taubheit), dem Gefühl, es werde hochgehoben oder dem, dass Teile von ihm nicht zu ihm gehören.

Aus dieser Unsicherheit der eigenen konkret physisch-animalischen Existenz heraus neigt SIL zu Umhüllen und Einbinden, analog einer Haut um das Geschehen herum, die über dem Geschehen stehen gelassen wird wie eine Schicht, die nach außen verhüllt.

Die Neigung, eine abweisende Schutzschicht aufzubauen, setzt sich nach innen fort und stört funktional die Nahrungsaufnahme im Darm, die Assimilation. Daraus folgt die charakteristische Auftreibung des Abdomens.

Selten kommt es dann zu heftigen, explosiven oder knallenden Symptomen (Aa). Sie weisen auf Wände hin, die bersten. Die Wand bildet SIL selbst, Sie kennen sie aus dem Umhüllen. SIL explodiert jedoch sehr selten gegen Wände, eher pulsiert es und noch weit häufiger fistelt es durch sie, drängt durch Ersatzkanäle oder Ersatzeiterungen nach außen.

In diesem Gegenüber von pulsierendem Konfrontieren geradeheraus und der heimlichen Produktion von Ausflüssen „hintenherum“ zeigt sich, dass SIL der innere Halt fehlt. Der Rücken gibt ihm keinen Halt. Ist er doch der heimliche Ort seiner Weichheit, Angst, des Schwitzens, der Wucherungen, des latenten Ausdrucks der eigenen Schwäche. Das zeigt sich auch an Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern, an der vulnerabelsten Stelle des Rückens.

SIL meint, die Stabilität durch eine Schicht nach außen, bevorzugt durch Umhüllen nach außen (wie eine Blase) zu sichern. Dabei handelt es sich aber um eine Stabilität durch Außenschichten, nicht durch Vitalität oder Animalität. Da ihm prompt die vitale, innere Wärme fehlt, bleibt ihm nur die Absicherung durch die äußere Schutzschicht.


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Die Instabilität ist aber noch viel ausgeprägter. Die Unsicherheit gegenüber dem vitalen Pulsieren liegt nämlich auch darin, dass die Stabilität der Grundstruktur gar nicht so hoch ist, wie sie scheint. Aborte, aber auch 13 singuläre Symptome mit Karies der Knochen, Knochenfraß! Knochenerweichung, Krümmung der Wirbelsäule, Lahmheit 9x, Lähmung 3x. Wo bleibt da der Halt?! In der ihm typischen Art versucht SIL auch dort durch Ersatzbildung Stabilität zu erreichen, durch Schwellungen und Tumore. Aber das ist hier sinnlos, es stabilisiert SIL nicht.

Bei der mangelnden Vitalität der eigenen Außenschicht kommt es natürlich zu deren Läsion. SIL wird gerade dort getroffen, wo es sich am meisten um Stabilität bemüht, da dies eine ungelebte Dynamik mit sich bringt.

Es wird unvermittelt der Realität ausgesetzt, an den äußeren und tragenden Funktionen, mit einem Fußschweiß, der Socken zerstört, mit Bersten, Schneiden, Abblättern, Geschwüren, explosivem, wimmelnden Leben. Fremdkörper, die SIL bei A zugelassen hat, werden ausgetrieben.

Damit ist SIL direkt und ungeschützt seiner Existenz ausgesetzt, seinem Grundthema, wie auch die klassische Verschlimmerung durch Zugluft oder Sturm zeigt. SIL kann (unverhüllt) mit dem pulsierenden Leben im direkten Kontakt gar nicht gut umgehen, obwohl es dies vielfältig erfährt. Es könnte daraus vitale Kraft schöpfen.
Das überfordert SIL, es sucht absichernden Schutz vor Dynamik, wir sind wieder bei A.

SILICEA TERRA (SIL) –
zum Anhören und Downloaden (MP3, PDF)

SILICEA TERRA (SIL) 31.03.2020MP3 >

SILICEA TERRA (SIL) 11.05.2020PDF >

„Aristoteles meinte, man könne mit der Philosophie beginnen und bei der Medizin aufhören oder mit der Medizin anfangen
und sich schließlich in der Philosophie wieder finden. „
Aristoteles (2)