Dies ist die Originalseite des Entdeckers und Entwicklers der Quantum Logic Medicine
Prof. Dr. med. Walter Köster

Aktuelles zum Thema Quantenlogische Medizin NEU! Walter Köster Webinar am 17.12.2022: „Von den Symptomen zur Arznei 2Aktuelles zum Thema Quantenlogische Medizin

SULPHUR (SULPH)

Wer SULPH versteht, versteht die Homöopathie (E. Whitmont).

Der freie und isolierte Aussteiger.
Warum sollte SULPH sich, wo auch immer, einfügen? SULPH fehlt das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen sich und allem Anderen (Quantenlogik!). Es ent-bindet sich aus dieser Wirklichkeit, anstatt sie wahrzunehmen, indem es sie phantasievoll ignoriert und übergeht.
Für SULPH ist das Außen zunächst nur einfach etwas Lästiges, Behinderndes. Ein Kontext, der gegen es Forderungen stellt. Nur in Extremsituationen (s. letzte Symptome) erkennt es das Außen als ihm Übergeordnete, eigene Ganzheit.

A
SULPH ist der Freie, von außen gesehen auch der sich isolierende Aussteiger. Seine Betonung liegt auf sich, seinem Sein und seinem Wollen. Ohne sich existierte SULPH ja auch nicht. Wer wollte ihm das abstreiten? Also ist SULPH sich selbst Kontext und damit Maß aller Dinge. Der eigene private Raum ist der einzige, den SULPH (an-) erkennt. Nur mit ihm gilt es, sich zu verschränken. SULPH nimmt nur seine eigenen Werte wahr.

Als Konsequenz vernachlässigt SULPH seinen gesamten Kontext. Das führt zur gezielten Desintegration aus dem Außen, es ist für SULPH ohne Interesse. SULPH verlässt es und damit die SULPH einbettende ÜG (PSOR wird verlassen, für SULPH ist das eine Be-freiung). SULPH kann nur noch über die ÜG spekulieren, da es keine Verbindung mehr zu ihr hat, ob als Gott, Natur oder wie auch immer. SULPH will schlichtweg keinen von außen irgendwie fordernden Kontakt. Nichts soll auf SULPH einwirken (nicht durch Druck, nicht durch die einbettende Bettdecke, all diesen Einwirkungen von außen, denen es sich partiell nicht entziehen kann („Berührungspunkte“)).

Warum auch sollte sich SULPH, wo auch immer, einfügen? SULPH fehlt das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen sich und allem Anderen, für die alles verbindende Ganzheit (Quantenlogik!). Was PSOR sucht und vermisst, dieses aufgenommen Sein im Ganzen, auf das verzichtet SULPH dankend – nein, es dankt nicht einmal. Es ent-bindet sich aus dieser Wirklichkeit, anstatt sie wahrzunehmen, indem es sie phantasievoll ignoriert und übergeht.

Unabhängig und frei von anderen Parametern sieht es seinen Weg der Identitätsfindung (deshalb auch eingesetzt als Klärer bei Prozessen). Separabilität, Unabhängigkeit von allen Zusammen-hängen, hat SULPH sich auf die Fahne geschrieben.

In dieser Absolutheit ist das allerdings eine Utopie
(C. F. v. Weizsäcker, Zeit und Wissen, Hanser München). Grundsätzlich wird jede Beziehung mit irgendeinem Kontext eingegangen. Prompt entwickelt SULPH Symptome in jeder Beziehung (T, S. 1123). Kein Wunder, dass SULPH die meisten Symptome aller Arzneien zeigt (S).

Natürlich entsteht mit seiner Abstinenz vom Kontext ein funktionaler Leerraum um SULPH – und dafür in SULPH ein überbesetzter Privatraum (s. DEFINITIONEN), der von Hitze und Brennen gezeichnet ist wie von einem unerfüllten Drängen nach Außen, und sei es nur durch den eigenen Körpergeruch. Deshalb sind Aus-schläge ein so großes Thema (HINWEIS EKZEMA, Vortrag FfM 1998). Um nur Seines zu leben, muss SULPH versuchen, den Kontext definitiv außen zu lassen, loszulassen.

MF

Das führt zu einer gezielten Vernachlässigung des Außens. Vernachlässigung ist nicht nur eine wissenschaftliche Methode (LdG 3.1,4.3). Sie ist eine heimliche Funktion in allem Tun. Denn jede Betonung der einen Seite bedeutet die Vernachlässigung der anderen bis hin zu einem Grenzwert. Doch geht SULPH weiter. Es zeigt deutlich die Tendenz, das Außen absolut zu ignorieren, ohne Grenze. Der Unterschied ist, wie immer in den Extremen der Quantenlogik, ganz fein. Denn SULPH verliert damit diese Grenze selbst, seine Abgrenzung zum Außen, seine Grenze. Indem es sie aus den Augen verliert, kann es sie nicht mehr beeinflussen. Die Trennung wird unscharf, und SULPH verliert die Kontrolle über die Grenzvorgänge nach außen.

Ausgerechnet SULPH, das sich so sehr auf sich bezieht, verliert damit die für seinen Erhalt so wesentliche Außenabgrenzung. Privat (DEFINITIONEN) ist eben nicht privat, wenn die Grenze zwischen dem eigenen funktionalen Bereich und der Umgebung nicht wahrgenommen wird. Das äußert sich zeitlich wie räumlich.

Unzeit
Die Zeit ist einer der Parameter, durch den SULPH ungewollt über die begrenzende Trennlinie hinweg mit dem Kontext verbunden wird. Hier ist exakte Abstimmung gefordert, damit sich alles passend zur richtigen Zeit und nicht zur Unzeit ineinanderfügt. Aber damit hat SULPH ein Problem. Denn die Zeit wird durch den Kontext und letztlich die Übergeordnete Ganzheit vorgegeben, deutlich beim Sexualakt, aber auch in der Trennung von Tag und Nacht.

Unort, Unsache
Nicht nur die richtige Zeit, sondern SULPH muss auch den richtigen Ort und die richtige Sache erreichen, um mit dem Außen sinnvoll zu kommunizieren. Sonst kommt es neben der Unzeit zum „Unort“ () und der „Unsache“.

Funktional gestörtes (Unzeit, Unort …) Auseinandersetzen führt zum Zersetzen. Immer wieder zeigt sich dies an Symptomen wie den Gerüchen der Zersetzung.

aA
Schließlich scheitert SULPH am Leben, das völlige Autarkie nicht überlebt. Aufnahme (Sammeln, Essen) wie Abgabe (Stuhl, Schweiß), ein Austausch mit dem einbettenden übergeordneten Ganzen, wird, weil abgewehrt, zum zwingenden Symptom und zum Anti-A des Isolation anstrebenden SULPH:

Die Übergeordnete Ganzheit als Kontext fordert auch (Anhöhe, Rufen). Wenn dieses Außen sich doch nicht mehr ignorieren lässt, ist SULPH überfordert. Es kommt an seine Grenze, die es nicht wahrnehmen will. Dann wirkt es leicht unsozial und egoistisch, ist eigentlich feig und ängstlich, deshalb traurig und verklemmt.

Absolute Autarkie entspricht einem Embargo, das SULPH über sich selbst verhängt. Da leidet es selbst auch heftig, weil es sich nicht funktional exakt nach außen ausdrücken kann, vielmehr sich selbst vielfältig unterdrückt. Unterdrückung ist also ein Akt des Patienten, der nicht, wie das Wort suggeriert, von außen kommt. Vielmehr reagiert der Patient auf und mit Unterdrückung von außen, weil es seine MF ist.

Diese andere als die eigene Wirklichkeit drängt sich als Wirkung aus dem Kontext auf (Kindsbewegungen, Stöße, Biss, Mittagszeit).

Wer sich vom Kontext völlig dissoziiert, der weiß nichts über ihn. Der Kontext erscheint schließlich unberechenbar und chaotisch. Die Übergeordnete Ganzheit ÜG wird schließlich bedrohlich (wie bei PSOR) (Feuer vom Himmel, zermalmt Werden).

 

SULPH gehört mit PSOR und SUL-AC zu den Arzneien der ursprünglichsten Trennung, der Trennung aus der Gesamtumgebung, dem einen Ganzen heraus.

PSOR leidet unter dieser Trennung als Geborgenheitsverlust, SULPH will sie als Freiheit.

SULPHUR (SULPH) –
zum Anhören und Downloaden (MP3, PDF)

SULPHUR (SULPH) 07.10.2020 – MP3 >

SULPHUR (SULPH) 18.05.2020PDF >

„Galilei zeigte, dass man sich auf intuitive Schlüsse, die auf unmittelbarer Beobachtung beruhen, nicht immer verlassen kann, da sie manchmal auf die falsche Spur führen.“
Albert Einstein (16)